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Bayernliga Damen: SVN – TTC Tiefenlauter 8:5. In einem wahren Krimi verteidigten die Damen die Tabellenführung in der Bayernliga gegen den Oberligaabsteiger. Ohne Heidi Philipp mussten in den Eingangsdoppeln Ferfers/Pöhlmann trotz 2:0-Führung noch knapp abgeben, während sich Stock-Schönfelder/Wegmann schadlos hielten. Im Spitzenpaarkreuz hatte Christina Stock-Schönfelder wenig Mühe, Susanne Forkel in die Schranken zu weisen. Zeitgleich kam es zum wiederholten Aufeinandertreffen zwischen den wohl größten Nachwuchshoffnungen, die derzeit in der Bayernliga an die Platte gehen. Dabei zeigte die Gesamtbilanz ein leichtes Plus für die 15-jährige Gästespielerin Johanna Antes gegenüber ihrer gleichaltrigen Neusorger Dauerrivalin Tamara Wegmann. Auf dieser Basis verliefen auch die ersten Durchgänge. Die jeweilige Führung konnte Wegmann im darauffolgenden Satz wieder ausgleichen, so dass der fünfte die Entscheidung bringen musste. Hier zeigte sich Wegmann eindeutig nervenstärker, während Antes mit sich selbst haderte und letztendlich beim 4:11 chancenlos war. Hinten musste zwar Regine Ferfers gegen Anja Brückner-Fehn knapp in vier Sätzen abgeben, doch Elke Pöhlmann ließ in drei Durchgängen gegen Katrin Haas nichts anbrennen – 4:2. Überraschend musste im Anschluss Stock-Schönfelder nach relativ souveräner 2:1-Satzführung doch noch abgeben, da Antes mit ihrem druckvollen Angriffsspiel nahezu perfekt agierte. Ihren Sahnetag setzte Wegmann auch im zweiten Einzel fort, als sie ihr Match gegen Forkel trotz Satzrückstand doch noch umdrehen konnte. Während Ferfers gegen Haas glücklos agierte gelang Pöhlmann gegen Brückner-Fehn ein ganz wichtiger Fünf-Satz-Erfolg zum 6:4-Zwischenstand. Zwar musste sich Ferfers gegen Antes noch knapp geschlagen geben, doch dann kam Neusorgs Spitzenpaarkreuz. Stock-Schönfelder musste schon alles incl. ihrer Kampfkraft  in die Waagschale werfen, selbst ein Punkt nach einer „Becker-Rolle“ durfte nicht fehlen, ehe ihr Vier-Satz-Sieg über Haas feststand. Zünglein an der Waage spielte Tamara Wegmann. Und wie sollte es anders sein: Trotz heftiger Gegenwehr kämpfte sie Brückner-Fehn in vier Durchgängen nieder und sorgte damit für den vorher nicht für möglich gehaltenen 8:5-Erfolg über den Meisterschaftsmitfavoriten.
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Landesliga Nordost Damen: TSV Lauf – SVN II 8:3. Beim Doppelstart im Nürnberger Land waren die Rollen klar verteilt: Hier der Tabellenzweite und Aufstiegsanwärter, dort der junge Aufsteiger mit Saisonziel Klassenerhalt. Und genauso verlief auch die Begegnung. Bereits in den Eingangsdoppeln erarbeiteten sich die Gastgeber eine Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr abgeben sollten. Die Siege von Isabella Roth, Julia Todoli und Carolin Roth waren da mehr oder weniger „Ergebniskosmetik“.
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Landesliga Nordost Damen: TV Schwabach – SVN II 6:8. Das Hauptaugenmerk dieses Spieltags lag für die Neusorgerinnen eindeutig auf dieser Begegnung. Der punktgleiche Tabellennachbar wurde dann auch gleich in den Eingangsdoppeln kalt erwischt, als der SVN überraschend mit 2:0 in Führung gehen konnte. Nachdem Julia Todoli diesen Vorsprung sogar noch ausbauen konnte, schien alles für Neusorg zu laufen. Doch weit gefehlt, zwei Einbußen und die Gastgeber waren wieder voll im Spiel. Glücklicherweise hatte Carolin Roth einen absoluten Spitzentag erwischt. Nicht nur, dass sie ihre Partien im hinteren Paarkreuz für sich entschied, sogar den TV-Einser, Monja Scheuerlein, demontierte sie regelrecht. Doch sie alleine hätte nicht gereicht. Erst war es Lissy Söllner, die ihr Match gegen Susanne Fante in fünf Sätzen heimbrachte, ehe Julia Todoli in der letzten Begegnung bei 7:6-Führung an die Platte musste. Nach vier Durchgängen war noch keine Entscheidung gefallen, so dass die Partie zu einer wahren Nervenschlacht wurde. Doch die Neusorgerin zeigte sich hierbei stärker und sicherte ihren Farben einen ganz wichtigen Zähler zum 8:6-Gesamterfolg.
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2. Bezirksliga Damen: SVN III – SSV Brand II 6:8. Die stark ersatzgeschwächten Gastgeberinnen, bei denen Simone Stehbach zudem erstmals nach ihrer Babypause wieder mitwirkte mussten eine unglückliche Niederlage im Lokalderby hinnehmen. Unglücklich auch deshalb, weil die sonstige „Bank“ Petra Reger nur ein Einzel sowie das Doppel mit Stehbach für sich entschied. Die je zwei Zähler von der gleich wieder voll engagierten Stehbach sowie von Tatiana Wegmann reichten nicht zum Punktgewinn.
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3. Bezirksliga Herren: SVN – TB Weiden 9:5: Mit dem nicht erwarteten Erfolg konnte der Aufsteiger zu den allerdings ersatzgeschwächten ambitionierten Weidenern punktemäßig aufschließen. Trotz einer 2:1-Führung nach den Doppeln (Ritter/Stock und Wedlich Ernstberger) sowie einem glatten Erfolg von Florian Ritter im Rücken drehten die Gäste plötzlich das Match auf 3:4. Das hintere Paarkreuz mit Dominik Peyer und Volker Ernstberger sowie das Spitzenpaarkreuz mit Ritter und Christian Stock rückte das Geschehen aus Neusorger Sicht schnell wieder gerade. Corbinian Wedlich und noch einmal Peyer sorgten schließlich für den wichtigen doppelten Punktgewinn.
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3. Kreisliga Herren: SVN II – SVSW Kemnath III 8:1. Wenig Federlesens machte die Zweite mit den ehemaligen Kreisstädtern. Lediglich einen Zähler im Doppel überließen Werner Riedl, Hans Roth, Kevin Pöllath und Nicolai Schützenmeier den Gästen.
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Oberpfalzliga Mädchen: TSV Detag Wernberg – SVN 3:8: Ihre Zugehörigkeit zu den Spitzenteams der Oberpfalz untermauerten die Mädchen mit einem relativ glatten Erfolg in Wernberg. Louisa Müller, Jannika Zangmeister und Alexandra Schmid holten allesamt die optimale Ausbeute und blieben in ihren Einzeln ungeschlagen. Nun geht es in zwei Wochen zum Vorrundenabschluss und Verfolgerduell zum TuS Schnaittenbach.
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1.Kreisliga Jungen: TSV Friedenfels – SVN 8:4. Nichts wurde es für die Jungen mit dem erhofften Punktgewinn beim Tabellennachbarn. Moller/Prechtl im Doppel sowie Marco Moller (2) und Michael Schraml sorgten in dem hartumkämpften Match für die Neusorger Punkte.
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